Nach dem Granitbeißer Light in Schrems Ende März sah man im Fahrerlager einen sichtlich zufriedenen Herbert Lindtner. Der 3-fache Enduro Masters-Champ hatte gerade seine Klasse beim Auftaktrennen 2014 gewonnen. „War ein recht passabler Beginn. Hätte nichts dagegen, wenn es in dieser Tonart weiter ginge“, so ein grinsender Lindtner.


Österreichs längste Offroad-Rennserie geht 2014 ins vierte Jahr. Dabei werden bei Joe Lechners „Enduro Masters“ einige Neuerungen serviert: Gleich drei „Enduro Masters“-Rennen zählen heuer zur Staatsmeisterschaftswertung. Weiters gibt es für die Masters-Meister in den Profiklassen attraktive Preisgelder, um das ein starkes Starterfeld fighten wird. Und eine legendäre Strecke des heimischen Endurosports feiert mit dem „Enduro Mas-ters“ ihr Comeback im Rennkalender.


Nichts wird es mit der sechsten Auflage des SnowSpeedHill Race in Eberschwang. Nach zweimaliger Verschiebung musste Veranstalter Joe Lechner nun endgültig w.o. geben. Damit endet auch die Geschichte des spektakulären Pistenrennens mit Motorrädern, Quads und Snowmobiles beim Schilift Eberschwang. „Natürlich wäre es schön gewesen, zum Abschluss dieser Veranstaltung in Eberschwang noch einmal ein ordentliches Motorsportfest zu feiern. Es hat nicht sein sollen. Der Frühling ist stärker“, so Lechner.


Lange Zeit hat es gut ausgesehen. In den vergangenen Tagen haben jedoch Regen und deutliche Plustemperaturen die Hoffnungen auf ein spannendes SnowSpeedHill Race 2014 in Eberschwang schwinden lassen. „Die Schneedecke am ‚Innviertler Gletscher’ ist zwar nach wie vor geschlossen und auch das Schifahren geht super. Im Hinblick auf die beginnenden Semesterferien in Oberösterreich müssen wir aber die Pisten schonen. Letzter Ausweichtermin für das letzte SnowSpeedHill Race ist der 8. März“, erläutert Veranstalter Joe Lechner.